Schönwetter Athlet – das muss sich ändern!

Es ist zum Mäuse melken… Da war mir ein guter Start beim #IM703Mallorca in meiner Wackeldisziplin Schwimmen gelungen und dann scheitert es am nassen und kalten Wetter.
Meine Entscheidung nicht auf die Wechselzeit zu achten und mich wärmer einzukleiden, war richtig, aber wie ich jetzt weiß, nicht genug.
Schon auf den ersten Radkilometern sank mein Puls spürbar ab und selbst beim Anstieg zum Kloster Luc kam der Kreislauf nicht in Schwung. Nach der Abfahrt war ich dann so ausgekühlt, dass ich nun auch im Kopf das Rennen beendet hatte. Als ich zum Aufwärmen in ein Cafe bin, habe ich zumindest gesehen, dass es mir nicht alleine so ergangen war, denn zusammen mit Tim Don musste ich auf den Rücktransport warten.
Die Gefahr der Unterkühlung wirds dann bei meinem nächsten Rennen zum Glück nicht geben.IMG_20160514_110453FB_IMG_1463216202468FB_IMG_1463216198587

Ich will mehr!

Bis jetzt ist mir in dieser Saison der große Wurf noch nicht gelungen.  Ich war in diesem Jahr zwar ein Garant für Top 10 Platzierungen, aber auf dem Podium konnte ich nur einmal beim Ironman 70.3 Rapperswil als 3. Platzierte die Sektkorken knallen lassen. Bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt war es die fehlende Kühlung, die ich meinem Körper am Rad nicht gegeben hatte und dies bezahlte, da die Konkurrenz einen dicken Vorsprung über die 180 km heraus fuhr, den ich auf dem abschließenden Marathon nur minimal schmälern konnte und schließlich auf Platz 6 landete. Bei der Ironman 70.3 Europameisterschaft in Wiesbaden wollte der Knoten am Rad auch nicht platzen und so zündete ich zwar beim Laufen die Rakete, aber fand mich in der Ergebnisliste nur auf dem 10. Platz wieder. Und zu guter letzt ging ich bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Zell am See an den Start, um mich wieder einmal den besten Mädels zu stellen. Nach einer passablen Schwimmleistung, radelte ich ganz ordentlich, aber lief desolat und konnte mich über den 15. Platz nicht wirklich freuen. Auch wenn sich dieser heiße Sommer so langsam dem Ende neigt, werde ich mein Glück im guten „Altweiber-Sommer“ suchen und jetzt noch mal ordentlich Gas geben, dass ich vielleicht mit einer Podiumsplatzierung in die Saisonpause gehen kann. 11415448_1444243209211511_2267926197330482631_ncropped-cropped-11027963_867118803362816_7296826101388046933_n1.jpg Homepage-Titelbild11855662_10152857773886157_2304738886894343758_n

Der lange Winter ist vorbei!

Das Training in den Wintermonaten lief gut. Ich hatte mich in Abstimmung mit meinem neuen Trainer entschieden, mich mit ihm und der Trainingsgruppe in Ingolstadt auf die kommende Saison vorzubereiten. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich habe in Ingolstadt ein Umfeld, das weit mehr umfasst als nur komfortable Trainingsbedingungen. An den matschigen und frostigen Tagen zog ich es vor, meine Radeinheiten auf der Rolle zu absolvieren.

Der Wechsel zum ehemaligen DTU Bundestrainer Roland Knoll hat bei mir einige Veränderungen bewirkt. Ich genieße es, dass er 3 Mal in der Woche am Beckenrand steht, da wir so die entsprechende Zeit haben, an meiner Schwimmtechnik und Schwimmgeschwindigkeit zu feilen. Definitiv trainiere ich mehr intensivere Einheiten und werde erst im Sommer über die volle Distanz starten.

Mit meinem Saisoneinstieg beim 70.3 Brasilia kann ich zufrieden sein, obgleich mich der 5. Platz wurmt, da ich das Podium beim Laufen verloren habe. Ich kann zu diesem Saisonzeitpunkt halt noch nicht alles haben, denn mit meinem Radsplitt auf diesem flachen Kurs war ich konkurrenzfähig. Es war das erste Mal in meiner Triathlonkarriere, dass ich das kleine Kettenblatt nicht benutzen musste aufgrund der fehlenden Höhenmeter. Dafür verweigerten die Beine beim Laufen völlig den Dienst und ich schleppte mich über die 21,1 km. Das war eine seelische Grausamkeit und ich musst Ruth Brennan Morrey ziehen lassen .Mein 5. Platz beim 70.3 Brasilia offenbarte mir, dass ich noch an einigen Stellschrauben drehen kann, damit beim nächsten Wettkampf die Kombination schnell radfahren mit anschließend schnellem Laufsplit funktioniert. Beim Schwimmen sind wir auf dem richtigen Weg, da ich mich aufgrund des Neoprenverbots nicht so schlecht schlug. Aber auch hier müssen wir noch an der Kraft arbeiten.Race Pic Kristin Moeller PreSwim_BSB_2015-82-of-104 11064757_903079759737860_4526294949446687418_n Kristin Moeller Siegerehrung5 I love Brasilia

RadparkCheck-In

Mit der arena swim academy war ich zu Gast in Hamburg. Diesmal durfte ich als Technik-Coach am Beckenrand fungieren. An die Gewinner der Runner’s World Deutschland-Ausschreibung gab ich meine neuesten Erkenntnisse, die ich in den letzten Monate im Wasser gesammelt habe, weiter. Mit viel Spaß und Elan schwimme ich seit Wochen unter der professionellen Anleitung von Roland Knoll. Es ist ein richtiges Ah-Ha Erlebnis mit Leichtigkeit durchs Wasser zu gleiten und die Energie, die mein Herzkreislauf- und Muskelsystem im Stande ist an Land zu erzeugen, auch im Wasser in Vortrieb umzuwandeln.IMG_3640 IMG_3664 IMG_3683 IMG_3727 IMG_3792 IMG_3808 IMG_3811.CR2 IMG_3823